Freiwillige Feuerwehren der Gemeinde Bosau - Ostholstein

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Feuerwehren der Gemeinde Bosau Ostholstein

Wetter schlecht - Übung gut

Bosau

Wetter schlecht - Übung gut

Alle Wehren der Gemeinde Bosau wurden Sonnabend zur Herbst-Winter-Übung zu "Strauers Hotel" gerufen.

Bosau. "Das Wetter war schlecht, aber die Übung erfolgreich", lautete das Fazit des Gemeindewehrführers Andreas Riemke nach der großen Herbst-Winter-Übung der Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Bosau. Alle acht Wehren waren Sonnabend nach Bosau geholt worden, ebenfalls vor Ort waren die Schnelle-Einsatzgruppe (SEG) der Johanniter Unfall-Hilfe und die Freiwillige Feuerwehr Eutin mit ihrer Drehleiter. Exakt 96 Feuerwehrfrauen und -männer nahmen laut Riemke an der Übung teil. Das sei etwa die Hälfte der in der Gemeinde verfügbaren Kräfte. "Damit muss man zufrieden sein, aber es hätten gerne auch mehr sein dürfen. Im Ernstfall braucht man natürlich jede Hand", bewertete Riemke diese Beteiligung.

In diesem Jahr stellte "Strauers Hotel am See" das Übungsobjekt war. Die Übungsannahme: Eine Verpuffung im Heizungsraum des Hotels führte zu einer starken Rauchentwicklung im Gebäude. 20 Personen mussten von Einsatzkräften mit Atemschutzgeräten und Steckleitern von den Balkonen gerettet werden, wobei Dauerregen und Wind die Lage nicht einfacher machten.

"Die Personenrettung mit Steckleitern von der Seeseite her könnte schneller gehen, aber genau dafür machen wir ja solche Übungen", stellte Riemke hinterher fest. "Insgesamt bin ich mit der Übung absolut zufrieden. Im Ernstfall können wir uns genau so aufstellen".

An einem Objekt wie dem Hotel zu üben sei besonders wichtig, denn im Sommer seien bis zu 75 Gäste und Personal im Gebäude. "Ein wichtige Grund, Personenrettung an solchen Objekten zu üben", fand Riemke. Sonnabend spielten 20 Mitglieder der Feuerwehr Bösdorf die Zivilisten, die teilweise verletzt waren und gerettet werden mussten.

SEG-Führer Torsten Behrmann bewertete die Übung ebenfalls positiv: "Für uns war es wichtig, die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr zu üben. Alles in allem sind wir sehr zufrieden." Gerade bei solchen Objekten, in denen Gäste von außerhalb seien, sei die Betreuung verletzter Personen besonders wichtig.

"Wir freuen uns, dass an einem Sonnabend so viele Einsatzkräfte vor Ort waren. Es war wieder ein gutes Zusammenspiel zwischen den einzelnen Wehren erkennbar", fasste Bürgermeister Mario Schmidt seine Eindrücke zusammen. Die vielen echten Einsätze im Jahr 2011 zeigten, wie wichtig Übungen wie diese seien.

Quelle: Ostholsteiner-Anzeiger

 

Braak: Auto stürzt Böschung hinab, Fahrer schwer verletzt

Braak: Auto stürzt Böschung hinab, Fahrer schwer verletzt

Braak - Schwer verletzt wurde ein 35-jähriger Ahrensböker am Sonntag Nachmittag gegen 15.15 Uhr bei einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 184 zwischen Braak und Schwienkuhlen (Kreis Ostholstein). Der Mann wurde in die Sana-Kliniken nach Eutin gefahren.

Nach Polizeiangaben war er aus Eutin kommend in einer leichten Rechtskurve von der Fahrbahn abgekommen und links eine etwa sieben Meter tiefe Böschung hinuntergestürzt. An seinem Fahrzeug, einem Audi 80, entstand Totalschaden.

Zur Bergung des Wagens holte ein Landwirt aus Klenzau einen Trecker. Als Unfallursache vermutet die Polizei nicht angepasste Geschwindigkeit. Zur Unfallzeit gab es starke Hagelfälle. Zum Einsatzort gerufen wurden drei Ortswehren aus der Gemeinde Bosau sowie die Stadtwehr Eutin, der Rettungshubschrauber Christoph 12 und der Rettungsdienst. Während der Bergungsarbeiten war die L 184 länger eine Stunde lang gesperrt. cd

Quelle: LN-Online

 

Fritz Meyer gehört 70 Jahre zur Feuerwehr

Fritz Meyer gehört 70 Jahre zur Feuerwehr

Hutzfeld/Brackrade. Das ist ein nicht alltägliches Jubiläum. Fritz Meyer aus Hutzfeld ist bereits seit 70 Jahren in der Feuerwehr. Der allseits ebenso bekannte wie beliebte Fritz Meyer nahm die Ehrung dafür aus den Händen von Gemeindewehrführer Andreas Riemke und Ortswehrführer Peter Reddig entgegen. Meyer selbst war viele Jahre Ortswehrführer von Hutzfeld-Brackrade.

Nach Sauerfleisch mit Bratkartoffeln gab es auf der Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hutzfeld-Brackrade die Grußworte. Die Dorfvorsteher Helmut Schröder (Hutzfeld) und Birte Glatzer (Brackrade) überreichten der Wehr ein Jahrbuch und ein Gruppenfoto.

Bosaus Gemeindewehrführer Andreas Riemke teilte in seinem Bericht mit, dass in den Wehren der Gemeinde Bosau 207 Frauen und Männer aktiv sind - davon allein 42 in der Wehr Hutzfeld-Brackrade.

Kritik übte Andreas Riemke an den Vorschlägen der Wählergemeinschaft Bosau, die in ihrem Internetauftritt über eine Regionalisierung der Feuerwehren der Gemeinde auf am Ende nur noch drei Feuerwehren nachdenken. Riemke weiß: "Bei Auflösung oder Zusammenlegung von Ortswehren in unserer Gemeinde können die gesetzlichen Hilfsfristen nicht mehr eingehalten werden."

Die Hilfsfristen sehen vor, so Riemke, dass die Feuerwehr nach acht Minuten am Einsatzort sein muss. Theoretisch muss bei einem Wohnungsbrand eine Person nach 17 Minuten gerettet sein, was bei Realisierung der WGB-Überlegungen nicht mehr gewährleistet ist. Riemke: "Der flächendeckende Brandschutz und die technische Hilfeleistung muss in der Gemeinde Bosau weiterhin gewährleistet bleiben."

Die neue digitale Alarmierung soll Anfang 2012 mit zwei Stationen in Majenfelde und auf dem Löjaer Berg eingerichtet werden. 20 Meldeempfänger sind für den Probebetrieb von März bis April vorgesehen. Weiterhin wird auch die gut funktionierende Handy-Alarmierung bleiben.

Gruppenführer bleibt der Oberlöschmeister Sven Witt, sein Stellvertreter der Löschmeister Mario Reihs. Mathias Junge wurde für zehn Jahre, Dirk Bohm für 20 Jahre, Heino Schülke für 30 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt, Fritz Meyer für 70 Jahre Zugehörigkeit. Volker Naue braucht künftig nicht mehr ausrücken und wurde dankbar in die Ehrenabteilung versetzt.

Befördert zum Feuerwehrmann wurden Michael Anders, Matthias Jahnke, Jens Maßmann und Lars Schütte-Felsche sowie zum Oberfeuerwehrmann Kevin Schwien und zur Hauptfeuerwehrfrau Wiebke Petersen. Neuer Hauptlöschmeister mit zwei Sternen wurde der Kreisausbilder für Technische Dienste, Heiko Krabbenhöft.

Quelle: Ostholsteiner-Anzeiger

 


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