Freiwillige Feuerwehren der Gemeinde Bosau - Ostholstein

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Feuerwehren der Gemeinde Bosau Ostholstein

Erster Flächenbrand in der Gemeinde Bosau

Erster Flächenbrand bei der Trockenheit in der Gemeinde Bosau

 

Ein Flächen- und Knickbrand zwischen Löja und Bichel war der Auslöser für den Feueralarm bei den Wehren aus Bichel-Wöbs-Löja, Hutzfeld-Brackrade, Thürk, Bosau-Kleinneudorf und Hassendorf. Wahrscheinlich durch Funkenflug entzündete sich das Stoppelfeld, durch eine Windböe breitete sich das Feuer am Knickfuß in sekundenschnelle aus. Da die ersten Wehren schon nach vier Minuten vor Ort waren, konnte mit dem HDL der Wehr Hutzfeld-Brackrade und dem Einsatz der Feuerpatschen das übergreifen des Feuers auf das hinter dem Knick liegende Weizenfeld verhindert werden. Mit dem TSFW aus Thürk und dem Tankwagen aus Hassendorf war auch genügend Wasser vor Ort um die immer wieder aufflackernden Brandnester zu löschen. Die Brandstelle auf dem Stoppelfeld wurde weiträumig umgepflügt. Für die 55 Feuerwehrleute zog sich aufgrund der Trockenheit der Einsatz in die Länge. Sogar die Atemschutzträger kamen zum Einsatz, da der dichte Qualm, durch die ungünstige Windrichtung, das ablöschen erschwerte.

 

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Text & Foto: H. Schröder

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 23. Juli 2010 um 04:40 Uhr
 

Bagger in Flammen

Bichel - Vermutlich durch einen technischen Defekt ist am Montagabend bei Bichel ein Bagger in Flammen aufgegangen und völlig ausgebrannt.

Der Fahrer hatte auf dem Heimweg von der Arbeit gegen 20 Uhr Hitze hinter seiner Kabine gespürt. Als er sich umdrehte sah er bereits Flammen auch dem Lüftungsschacht schlagen. "Ich habe sofort eine Flasche Cola darüber gegossen, um zu verhindern, dass die Flammen auf den Tank übergreifen. Danach waren die Flammen eigentlich aus", sagte Heinrich Otto Görtz. Allerdings müsse dann wohl doch noch ein Funken das Fahrzeug wieder entzündet haben.

Als die fast 30 Feuerwehrleute der Wehren Löja-Bichel-Wöbs und Hutzfeld-Brackrade am Einsatzort eintrafen stand der Bagger trotz erneuter Löschversuche der Fahrers diesmal mit Sand bereits wieder völlig in Flammen. Mit Löschschaum konnte das Baufahrzeug schließlich schnell gelöscht werden. hm

Quelle: LN-Online / Holger Marohn

 

Abschied vom "Golden Boy" Kühl

Abschied vom "Golden Boy" Kühl

Von Dorthe Arendt

Die Feuerwehren der Gemeinde Bosau haben ein neues Oberhaupt: Am Donnerstag löste Andreas Riemke aus Thürk den bisherigen Gemeindewehrführer Klaus Peter Kühl nach zwölfjähriger Amtszeit ab. Von 130 Stimmberechtigten wählten 115 Riemke zum neuen Gemeindewehrführer. Neuer stellvertretender Gemeindewehrführer wurde Michael Ziemann (108 Stimmen).

Auch Jugendwart Olaf Ploog trat nach zwölf Jahren nicht wieder zur Wahl an, sein Nachfolger wurde sein bisheriger Stellvertreter Rainer Ziegler, der 49-Jährige Gemeindearbeiter wurde mit 129 Stimmen gewählt. Seine Stellvertreterin wurde Julia Kubrinski. Die 23-jährige Pflegeassistentin bekam 124 Stimmen von 130.

Voll besetzt war die große Festscheune in Liensfeld, die Mitgliederversammlung stellte nicht nur den Auftakt der viertägigen 100-Jahr-Feier der Freiwilligen Feuerwehr Liensfeld-Kiekbusch dar, sondern war vor allem einem gewidmet: Klaus Peter Kühl. "Wenn ich auf die vergangenen zwölf Jahre zurückblicke, blicke ich auf gute Gespräche, schöne Erlebnisse und Kameradschaft zurück." Kühl dankte auch den Gemeindevertretern für die gute Zusammenarbeit, die immer zu ihren Feuerwehren gehalten hätten. Besonderen Dank richtete der 58-Jährige an seine Frau Olli, die ihm auch in schwierigen Situationen beigestanden habe; und seinem "Feuerwehrvater" Karl-Heinz Mielke, der ihn 40 Jahre lang begleitet und "alles beigebracht" habe. Außerdem würdigte er das "schöne Miteinander" mit Nachbargemeinden und Kreiswehrführung. "Es war eine schöne Zeit - ich werde davon zehren", sagte Kühl, der in Liensfeld auch "Kartoffelkönig" ist, zum Abschluss. Danach folgte ein Feuerwerk der Grußworte; Bürgermeister Mario Schmidt lobte Kühls Verhandlungsgeschick, Zeugnisse dessen seien doch drei neue Feuerwehrautos und ein neues Gerätehaus in Majenfelde. "Er übergibt ein ausgezeichnetes Feuerwehrwesen an seinen Nachfolger. Peter war für alle da, 24 Stunden am Tag." Er verneige sich und ziehe seinen Hut "vor dieser lebenslangen Leistung", sagte Schmidt. Bürgervorsteher Alfred Jeske, der nach eigenen Worten Klaus Peter Kühl als Freund verabschiedete, lobte vor allem seine Zuverlässigkeit: "Auf ein Wort, das du gegeben hast, kann man sich immer verlassen." Der stellvertretende Kreisbrandmeister Thorsten Plath würdigte das Engagement "bis zur Grenze der Gesundheit" des scheidenden Gemeindewehrführers, der als Ortswehrführer, stellvertretender und amtierender Gemeindewehrführer 30 Jahre als Ehrenamtler für die Gemeinde Bosau im Einsatz war: "Hut ab dafür", schloss Plath. Eutins Gemeindewehrführer Heino Kreutzfeldt sprach von den Fußstapfen, die Kühl hinterlasse: "Dein Nachfolger muss sich keine Sorgen machen - die sind so groß, dass er sie gar nicht ausfüllen kann." Auch Ursula Koppe vom Seniorenbeirat sagte "danke": "Klaus Peter Kühl war uns Senioren nicht nur freundlich gesonnen, sondern hat außerdem dafür gesorgt, dass wir mit dem Feuerlöscher umgehen können: Nie gegen den Wind spritzen und immer in die Mitte!"

"Wir kriegen nur die bronzene Glocke", sagte Thomas Ehlers, Wehrführer von Liensfeld-Kiekbusch, mit Blick auf die 100-Jahr-Feier seiner Wehr, und fügte hinzu: "Aber Peter ist unser Golden Boy". Damit spielte Ehlers auf das "Goldene Brandschutzehrenzeichen" für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst an, das Klaus Peter Kühl eigentlich erst im Herbst verliehen werden sollte. Doch so lange musste er sich nicht gedulden: Als besondere Überraschung zauberte der stellvertretende Kreisbrandmeister Plath die Auszeichnung ganz am Ende der Versammlung hervor und besiegelte so die reichhaltigen Ehrbekundungen für Klaus Peter Kühl.

Quelle: Ostholsteiner Anzeiger

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 06. Juni 2010 um 13:48 Uhr
 


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