Feuerwehrkamerad wird Ehrenbürger


Fritz Meyer hat als erster die neue Ehrennadel der Gemeinde Bosau bekommen. Bürgervorsteher Alfred Jeske würdige damit seinen vorbildlichen Einsatz für die Allgemeinheit. Fritz Meyer war stolz auf die Auszeichung.

 

 

Fritz Meyer bekam von Bürgervorsteher Alfred Jeske die erste Ehrennadel der Gemeinde Bosau.

 

Der 85-jährige  Fritz Meyer aus Hutzfeld ist am Dienstag als erster Bosauer von Bürgervorsteher Alfred Jeske mit der Ehrennadel der Gemeinde ausgezeichnet worden. Die Gemeinde würdigte damit die besondere Leistung und herausragende Tätigkeit von Fritz Meyer in und für die Gemeinde.

Fritz Meyer war acht Jahre politisch im gemeindlichen Jugend- und Sportausschuss tätig und kümmerte sich ebenso lange als Dorfvorsteher um die Belange der Hutzfelder. Doch seine großen Steckenpferde sind der Sportverein und die Feuerwehr. Noch heute hat das Wort von Fritz Meyer in der Feuerwehr Gewicht.

71 Jahre gehört Fritz Meyer der Freiwilligen Feuerwehr  an. Von 1965 bis 1990 war er Ortswehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Hutzfeld-Brackrade. „Sein berufliches Fachwissen gab er beim Bau des Feuerwehrhauses weiter“, lobte Bürgervorsteher Alfred Jeske.

Bei Sport hat es Fritz Meyer der Fußball angetan. Er war selbst lange Jahre aktiver Spieler im Bosauer SV und wurde dann allseits bekannter Schiedsrichter. Er gehörte den Kreis- und Bezirkssportgericht an. Fritz Meyer war Fußballtrainer und hatte die Betreuung des Sportplatzes übernommen.

„Ich bin jetzt 85 Jahre alt und habe immer gern etwas gegeben“, freute sich Fritz Meyer über die Auszeichnung der Gemeinde. Im seien in seinem Leben viele Ehrungen zuteil geworden, doch die Ehrung seiner Heimatgemeinde mache in sehr stolz. Meyer: „Ich werde das zu würdigen wissen.“

Bürgermeister Mario Schmidt überreichte Ursula Koppe als scheidende Vorsitzende des Bosauer Seniorenbeirates ein Glas mit graviertem Bosauer Gemeindewappen. Er brachte damit den Dank der Gemeinde für die gute Zusammenarbeit seit 2002 zum Ausdruck. Ursula Koppe scherzte: „Damals wollte ich eigentlich kein Amt mehr annehmen. Aber Alt-Bürgermeister Günther Vogel hatte mich entdeckt und überredet.“ Auch Ursula Koppe lobte die sehr gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde.

Ursula Koppe freute sich über ein graviertes Glas von Bürgermeister Mario Schmidt .

Bericht und Fotos: Michael Kuhr  11.Sep.2013

ostholsteiner-anzeiger