Aktuelles


Herzlich willkommen bei den Feuerwehren

der Gemeinde Bosau

Bosau´s Freiwillige Feuerwehren hatten am Donnerstag, den 5. Oktober 2017

viel zu tun

Orkanartige Stürme und lang andauernder Starkregen sorgten innerhalb der Gemeinde Bosau wieder einmal für Überschwemmungen. Vielerorts mussten Straßen, Einfahrten und Keller ausgepumpt werden.

Unwetter Okt 2017 DSC_0352

mehr lesen

Hassendorf erhält ein neues Löschfahrzeug

 Hassendorf Quantensprung für Hassendorfer Wehr

 

Freude und Wehmut lagen am Sonntag in Hassendorf ganz eng beieinander. Die Angehörigen der Feuerwehr freuten sich sehr über ihren Neuzugang, ein Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser (TSF-W), sie trauerten aber auch den Vorgängern, darunter der „Tanker“, nach.   Zur feierlichen Übergabe des 105 500 Euro teuren TSF-W begrüßten der Hassendorfer Ortswehrführer Andy Uchneytz und Bosaus Bürgermeister Mario Schmidt (parteilos) am Vormittag zahlreiche Ehrengäste.

TSF-W 4 Hassendorf

hier mehr lesen

 

 

Gemeinde Feuerwehrfest 11. Juni 2017

 

Anfang der 1950er-Jahre feierte Bosau sein erstes Gemeindefeuerwehrfest, am vergangenen Wochenende sein letztes. Hunderte von Zuschauern und ebenso viele Aktive, Ehrenmitglieder und Mitglieder der Jugendwehr kamen auf dem Hof Drückhammer in Quisdorf zusammen. Alle wollten bei diesem von der Feuerwehr Quisdorf-Majenfelde ausgerichteten Ereignis unter Leitung von Ortswehrführer Benjamin Blöcker dabei sein.

Nach einem Marsch durch den Ort, angeführt von der Brassband der Feuerwehren Bad Schwartau und Fahnenabordnungen, traten alle Ortswehren und die Jugendwehr bei einem Schnelligkeitswettbewerb um Pokale gegeneinander an.

lesen Sie mehr im OHA

Text von Alexander Steenbeck
erstellt am 12.Jun.2017

Hier die Bilder vom Fest

 

 

 

Fußmarsch der Feuerwehren in Bosau 2017

 

Am 13. Mai 2017 fand in der Gemeinde Bosau der bekannte und beliebte Feuerwehrfußmarsch statt. Zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer waren anwesend um die “Läufer” anzufeuern. Die Wehr Hutzfeld-Brackrade erreichte bei dem Wettstreit den 1. Platz. Hier einige Fotos.

 

 

 

Jahreshauptversammlung 2017

Gemeindewehren Bosau

 

57 Einsätze für Gemeindewehr Jugendwehr der Gemeinde Bosau ist viertgrößte des Kreises / 134 Feuerwehrleute sind fit im Digitalfunk

Hutzfeld 20. März 2017

Es gab nichts Besonderes auf der Tagesordnung und doch kamen 114 von insgesamt 203 Mitgliedern zur Jahreshauptversammlung der Gemeindewehren Bosau. Die Gäste von den Nachbarwehren aus Eutin, Plön, Großmeinsdorf, Bösdorf, dem THW, den Johannitern, der Polizei hielten sich an die angemahnten kurzen Grußworte und dankten für die gute Zusammenarbeit über die Gemeindegrenzen hinweg. Es sei wichtig für die erbrachte freiwilligen Leistungen und Aufgaben zu danken, sowie auch den Familienangehörigen die vielfach auf ihre Angehörigen warten mussten, wenn diese zu Einsätzen, Übungsabenden oder Lehrgängen unterwegs waren, lautete der Tenor. Es wurde die Änderung des Brandschutzgesetzes erwähnt und die Umstellung der Feuerwehrkassen.

Gemeindewehrführer Andreas Riemke hob in seinem Jahresbericht die Wichtigkeit des Frauenanteiles hervor, es müssen Anstrengungen erfolgen den Anteil auf 15 bis 20 Prozent zu steigern. Die Wehr musste für 34 Einsätze und 23 Einsätze im Rahmen der nachbarlichen Löschhilfe ausrücken. Ein Großteil davon waren Hilfeleistungseinsätze, wie Türöffnungen, Unwettereinsätze und technische Hilfe bei Verkehrsunfällen. Weiterhin waren  3 Klein-  und 2 Mittelbrände zu bekämpfen. Bemerkenswert war ein Einsatz der Wehr Hutzfeld-Brackrade, die alarmiert wurden weil sich ein Vogel zwischen Dachrinne und Dachpfanne den Fuß eingeklemmt hatte. Mit einer Schiebeleiter wurde er aus seiner misslichen Lage befreit. 12 Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule in Harrislee und 109 Lehrgänge auf Kreisebene wurden absolviert. 134 Kameraden absolvierten bisher die Digitalfunkausbildung in Liensfeld. Ein wichtiger Punkt war das Thema „Feuerwehren zusammenlegen oder auflösen“ und ob dies die Lösung für die Zukunft sei. Gemeindewehrführer sieht die Entwicklung auch innerhalb der Feuerwehren mit großer Sorge. Jugendwart Alexander Daum teilte mit, das der Gemeindewehr insgesamt 31 Jugendliche (elf Mädchen) angehören und die Jugendwehr damit zu den vier stärksten im Kreis Ostholstein gehört. Sie hatten 39 offizielle Dienste mit 3300 Stunden, wobei die Dienstbeteiligung bei 71Prozent lag. Bei Wettkämpfen wie dem Pokalschießen, dem Fußmarsch in Thürk oder dem Gemeindefeuerwehrfest wurde immer vordersten Plätze erreicht. Es wurde im Jugendzentrum in Hassendorf ein Jugendfeuerwehrraum eingerichtet. Es wurden 16 Jugendliche in Erster-Hilfe ausgebildet, die Jugendflamme 1, hier bestanden 21 Mädchen und Jungen die schriftliche und praktische Prüfung. Die Fahrt zum Heidepark hat allen viel Spaß gemacht. Jugendwart Daum wünschte sich für das neue Jahr gern mehr Beteiligung bei der Betreuung der Jugendlichen.

Befördert wurde Wilfried Reimann von der Wehr Majenfelde-Quisdorf zum Oberlöschmeister. Das Schleswig-Holsteinische Feuerwehrehrenkreuz in Bronze erhielt Hauptlöschmeister Wolf-Heinrich Schumacher von der Wehr Hassendorf, das Deutsche Feuerwehrehrenkreuz in Bronze Hauptlöschmeister Dr. Bernd Krützfeldt von der Wehr Thürk.

Für die Beköstigung des Abends war die Wehr Liensfeld-Kiekbusch zuständig hier sorgte Ulrich Horstmann mit seinem FW 1000 für die Zubereitung der Bockwurst.

Ostholsteiner Anzeiger/hls

Eine Neuentwicklung aus dem Forschungslabor der Wehr Liensfeld-Kiekbusch wurde an diesem Abend den anwesenden Gästen vorgestellt. Ein brandneues Versorgungsfahrzeug, das neue, innovatve “FW 1000″ sorgt bei “Einsätzen ohne Gefahrgeschehen” für die nötige Grundversorgung der anwesenden Kameraden und Gäste. Der “Versorgungswart” Ulli Horstmann zeigte sich begeistert von der Handhabung dieses Gerätes. Dies vielseitig verwendbare Einsatzmittel besticht durch seine technische Flexibilität. So lassen sich die einzelne Komponeten, wie z. B. der Wurstwarmhalter ohne Spezialwerkzeug gegen eine Großraumpfanne austauschen. Um möglichst zügig die Einsatzorte zu erreichen, verfügt das FW 1000 selbstverständlich über Blaulicht und Martinshorn. Gegenwärtig beabsichtigt man, diese Eigenentwicklung patentieren zu lassen. Weitere Zubereitungstools sind dem Vernehmen nach in der Entwicklungsphase. So wird gegenwärtig an der Integration eines Induktionskochfeldes sowie einer Kühl-Gefrierkombination gearbeitet. Für die oft benötigte Microwelle fehlt bedauerlicher Weise der Platz. Ein passender Anhänger wäre sicher kein Problem, so ein Insider.

hausnachrichten/mp

 

 

 

 

 

 

Andreas Riemke und Klaus-Peter Kühl ausgezeichent.

Gem Fw Tag Ehrung Riemke Kühl

 

 

Auf dem Kreisfeuerwehrtag des Ostholsteinischen Kreisfeuerwehr Verbandes, am 11. Februar 2017 in Timmendorfer Strand, erhielten der Fachwart für Leistungsbewertung Hauptbrandmeister Klaus-Peter Kühl das Deutsche Feuerwehr Ehrenkreuz in Gold. Das Deutsche Feuerwehr Ehrenkreuz in Silber erhielt der Hauptbrandmeister  Andreas Riemke von der Wehr Thürk.

 

 

 

 Jahreshauptversammlung 2017 der Freiwilligen Feuerwehr Hassendorf

 

Die diesjährige Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hassendorf fand am Freitag, den 10. Februar 2017 statt. Im Versammlungsraum  der “Alten Schule” wurde eine umfangreiche Tagesordnung abgearbeitet. Neben den allgemein üblichen, aber vorgeschriebenen Formalien, wurde ein komplett neuer Ortswehr Vorstand gewählt.

 

Hassendorf Der neue Vorstand

mehr lesen

Jahreshauptversammlung unserer Jugendfeuerwehr

in Hassendorf

Neuer Vorstand in der Bosauer Jugendwehr

 Auf der Jahreshauptversammlung der Jugendwehr der Gemeinde Bosau wurde zügig die Tagesordnung abgearbeitet. Beim Grußwort der Gäste hob Bürgervorsteher Alfred Jeske die Wichtigkeit der Jugendfeuerwehr für den Erhalt der aktiven Wehren in der Zukunft hervor.

mehr lesen click hier

Die Freiwillige Feuerwehr Majenfelde-Quisdorf freut sich über Zuwachs

Schon acht Neue für die Ortswehr

Die Freiwillige Feuerwehr hat im 81. Jahr ihrer Existenz den Kampf ums eigene Überleben aufgenommen – und ist auf der Siegerstraße.

mehr lesen

 

wir-suchen-dich

Fast alle Feuerwehren

haben Nachwuchssorgen. Auch wir hier in der Gemeinde Bosau sind ständig auf der Suche nach interessierten Mitmenschen die bereit sind in professionell arbeitenden Ortswehren mitzuwirken, Verantwortung für ihre Mitbürger zu übernehmen und sich ehrenamtlich engagieren wollen.

Wir suchen Frauen und Männer, die aktiv am Feuerwehrdienst teilnehmen und einer vielseitigen, abwechslungsreichen und ausgefallenen Freizeitbeschäftigung nachgehen möchten. Wer Interesse an einer ehrenamtlichen Tätigkeit hat, wer anderen helfen und sich in unserer dörflichen Gemeinschaft engagieren möchte, wer sich weiter bilden und Verantwortung übernehmen möchte, ist bei der Freiwilligen Feuerwehr aller 8 (acht) Ortswehren sowie der Jugendfeuerwehr gern gesehen. Bei Interesse melden Sie sich einfach per E-Mail oder per Telefon bei der jeweiligen Ortswehr.

 

Klicken Sie auf das Bild  video-youtube-logo

 

 

 

 

RETTUNGSGASSE

sofort bilden rettet Leben

Nach einem Unfall kommt es darauf an, dass die Rettungskräfte schnellstmöglich zum Unfallort gelangen! Dabei zählt jede Sekunde, denn pro Minute, die die Retter früher eingreifen können, erhöhen sich die Überlebenschancen eines Unfallopfers um bis zu zehn Prozent. Durch eine korrekt gebildete Rettungsgasse können die Einsatzkräfte durchschnittlich vier Minuten sparen – was die Überlebenschancen der Unfallopfer im besten Fall um bis zu 40 Prozent steigert! Nicht ohne Grund gilt also in Deutschland bereits seit 1982 die Pflicht, eine Rettungsgasse auf Autobahnen und anderen mehrspurigen Straßen zu bilden. Doch längst nicht alle Verkehrsteilnehmer wissen, wie und vor allem in welcher Situation sie korrekt gebildet wird.

 

Es ist ganz einfach und immer gleich: Die Autos ganz links halten ihre Spur und weichen so weit links wie möglich aus. Alle Fahrzeuge rechts von der linken Spur fahren soweit es geht nach rechts – beachten dabei aber, dass der Seitenstreifen befahrbar bleiben muss.

 

 hier mehr zur Rettungsgasse

 

 

Löschübung bei unserer Jugendfeuerwehr

 

Was ist ein Feuerlöscher, wie sehen Atemschutzträger aus, was ist im Brandfall zu tun? Viele Fragen zum Brandfall im Kindergarten Sonnenschein in Hutzfeld. Führungskräfte der Freiwillige Feuerwehr besuchten den Kindergarten um den Kindern viele feuerwehrtechnische Abläufe zu erklären um die Angst vor dem Feuer zu mindern. Die Kinder fieberten dem Ereignis entgegen, einige hatten eine unruhige Nacht nach der Vorbesprechung. Am nächsten Tag rückten zwölf Feuerwehrkameraden mit Martinhorn und Blaulicht vor dem Kindergarten an um den vorbeugenden Brandschutz zu praktizieren. Im Kindergarten wurde die Nebelmaschine eingesetzt bis die Rauchmelder alle zum verlassen des Gebäudes aufriefen. Die Kinder, in Begleitung der Mitarbeiter, verließen ruhig die Räume und versammelten sich am Treffpunkt Zwei Kinder und eine Mitarbeiterin waren „eingeschlossen“ und wurden von den Atemschutzträgern durchs Fenster in Sicherheit gebracht. Das anschließende spritzen mit dem Strahlrohr bereitete ein besonderes vergnügen. Zum Abschluß gab es ein reichhaltiges Frühstück und das erlebte wird noch den ganzen Tag die Kinder beschäftigen.

 

 

Löschübung der Freiwilligen Feuerwehr

Hutzfeld-Brackrade 2016

 

FF Liensfeld-Kiekbusch Sommerfest 2016

 

Ein fröhliches und kurzweiliges Sommerfest in Liensfeld. Daran änderte auch der teilweise starke Regen und das Gewitter nichts, die Stimmung war von Anfang an sehr gut. Zwei Spanferkel waren angereist, um die “Sonnenbank” auszuprobieren. Sie waren nach einiger Zeit schön braun…….

zur Bildergalerie

 

Gemeindefeuerwehrfest 2016

 

Das diesjährige Gemeindefeuerwehrfest wurde durch die Wehr Braak-Klenzau ausgerichtet. Bei schönstem Wetter und guter Stimmung war das Fest ein voller Erfolg.

mehr lesen

 

zur Bildergalerie

 

 

Mitgliederversammlung 2016

der Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde  Bosau

 

Die diesjährige Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Bosau fand am Freitag, den 18. März 2016 in Hutzfeld statt. Für die Organisation, die Vorbereitungen, die Verpflegung und die Getränke zeichnete die Freiwillige Feuerwehr Thürk verantwortlich. Die Kameraden der Wehr samt weiblicher Begleitung sorgten für eine angenehme Atmosphäre. Erschienen waren 127 Kameradinnen und Kameraden. Auch die Jugendfeuerwehr war vollständig vertreten.

 Die turnusmäßigen Wahlen eines Gemeindewehrführers sowie seines Stellvertreters standen auf der Tagesordnung. Andreas Riemke und Michael Ziemann wurden in ihren Ämtern bestätigt. Befördert wurden Andreas Jakubenko (FF Hutzfeld-Brackrade) zum Oberbrandmeister; Mathias Junge (FF Hutzfeld-Brackrade) zum Löschmeister sowie Frank Mielke (FF Liensfeld-Kiekbusch) zum Brandmeister. Für seine 20 jährige Mitgliedschaft in der Wehr Hutzfeld-Brackrade wurde Löschmeister Norman Arendt ausgezeichnet. Löschmeister Marco Block (FF Braak-Klenzau) wurde für die 30 jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Brandmeister Ulf Jacobsen (FF Hassendorf) wurde mit dem Schleswig-Holsteinischen Feuerwehrehrenkreuz in Silber geehrt. Die Kameraden Löschmeister Torsten Westphal (FF Hassendorf) sowie Löschmeister Ernst-Günter Friederichsen (FF Liensfeld-Kiekbusch) erhielten das Schleswig-Holsteinische Feuerwehrehrenkreuz in Bronze.

 

 

Schon wieder ein schwerer Unfall vor Hutzfeld.

Der 43-Jährige kommt mit seinem Auto von der Straße ab und prallt gegen einen Baum. Für ihn kommt jede Hilfe zu spät.

Unfall 29.02.16 L 176 OHA Foto: Michael Kuhr

mehr lesen

 

 

Freiwlillige Feuerwehr Hassendorf

Jahreshauptversammlung 2016

Gute Nachrichten anlässlich der Jahreshauptversammlung 2016 in Hassendorf. Die Wehr erhält ein neues Löschfahrzeug…..

mehr lesen

 

HAS JHV 2016  Ortswehrführer 2

 

 

Freiwlillige Feuerwehr Majenfelde-Quisdorf

Jahreshauptversammlung 2016

Armin Penner neuer Ehrenwehrführer der Feuerwehr Majenfelde-Quisdorf

Ihren Jahresrückblick für das vergangene Jahr 2015 hielt die Freiwillige Feuerwehr Majenfelde Quisdorf am Freitag, den 5. Februar 2016. Ortswehrführer Benjamin Blöcker eröffnete die Versammlung

mehr lesen

JHV MQU 2016 komprimiert (28)

Freiwillige Feuerwehr Braak – Klenzau

Jahreshauptversammlung 2016

Braak JHV 2016 Beförderung _MG_0179 (10)

 

zur Seite

 

 

 

Freiwillige Feuerwehr Liensfeld – Kiekbusch

Jahreshauptversammlung 2016

Frank Mielke löst Thomas Ehlers ab. Thomas Ehlers möchte nach 21 Jahren als stellvertretender Ortswehrführer und nach 6 weiteren Jahren als Chef der Liensfeld-Kiekbuscher Wehr die Verantwortung auf einen anderen, qualifizierten Kameraden abgeben. 

       JHV 16 LIK Rede OwF 1

mehr lesen

 

 

 

Freiwillige Feuerwehr Thürk

Am Samstag, den 09. Januar 2016 fand im Feuerwehr- und Dorfgemeinschaftshaus die diesjährige Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr statt. Neben Dankesworten von Seiten der Gemeinde Bosau lobte auch Ortswehrführer Arne Kröger die Arbeit der Kameradinnen und Kameraden.

Gruppenbild Thürk 2016 DSC_0657

  lesen sie mehr

 

 

 

 

Unseren Sponsoren danken wir für ihre Unterstützung

Sponsoren Feuerwehrfest Hassendof

 

Ölunfall mitten auf Kreuzung

vom 6. Mai 2015

Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

2015 05 05 Ölunfall Hassendorferkrreuz 2 2015 05 05 Ölunfall Hassendorferkrreuz 1

Foto: Schröder

Bei einem 40 Tonnen schweren Sattelzug ist gestern der Hydraulikschlauch vom Getriebe geplatzt. Dabei liefen mitten auf dem Hassendorfer Kreuz 20 Liter Hydraulikflüssigkeit aus. Die Einsatzkräfte der Wehr Hutzfeld-Brackrade brachten Ölbindemittel aus. Die Straßenmeisterei übernahm die Reinigung der Unfallstelle. Da der Auflieger nicht abgekoppelt werden konnte wurde der ganze Sattelzug abgeschleppt.

von Michael Kuhr
erstellt am 06.Mai.2015 | 16:33 Uhr

Kochtopf auf dem Herd vergessen

vom 23. April 2015

Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Feuerwehralarm in der Gemeinde Bosau: In Wöbs war ein Kochtopf auf dem Herd vergessen worden. Drei Menschen erlitten Rauchgasvergiftungen.

Atemschutzträger am Brandherd

Foto: Helmut Schröder

Ein vergessener Kochtopf auf dem Herd löst am Mittwochabend in Wöbs einen verherenden Küchenbrand aus. Eine starke Rauch- und Geruchsentwicklung führte zur Alarmierung von vier Wehren aus der Gemeinde Bosau. Drei Menschen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Die Wehren aus Hutzfeld-Brackrade, Bosau-Kleinneudorf, Thürk und Bichel-Wöbs-Löja waren mit 66 Einsatzkräften vor Ort. Die Flammen wurden unter Atemschutz bekämpft. Nach dem Glutnester im Abluftbereich nicht mehr aufzuspüren waren räumten die Blauröcke das Feld. Es entstand hoher Schaden.

von Michael Kuhr
erstellt am 23.Apr.2015 | 11:07 Uhr

Unfall auf K 53: Vorfahrt missachtet

vom 7. April 2015

Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Zwei Autofahrer hatten Glück im Unglück.

Unfall K 53

Foto: Schröder

Zu einem Verkehrsunfall ist es am Dienstagmorgen auf der K 53 zwischen Bosau und Hutzfeld gekommen. Dabei stießen auf der Eutiner Straße ein aus Richtung Bosau kommender Golffahrer und ein aus Richtung Löja auf die K 53 einbiegender Autofahrer zusammen, der offensichtlich die Vorfahrt missachtete. Der Golffahrer wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Der Unfallgegner erlitt keine Verletzungen. Die Feuerwehren aus Bosau und Hutzfeld-Brackrade waren vor Ort.

von Michael Kuhr
erstellt am 07.Apr.2015 | 11:18 Uhr

Unfalldrama in Ostholstein : Bosau trauert um zwei tote Feuerwehrmänner

vom 2. März 2015

Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Mehr als 100 Menschen nahmen Anteil am tragischen Unfalltod zweier Feuerwehrleute aus der Gemeinde Bosau. Sie waren erst 19 und 21 Jahre alt.

Bosau | Die Gemeinde Bosau im Kreis Ostholstein trauert um die beiden jungen Feuerwehrleute, die am Freitagnachmittag bei einem tragischen Verkehrsunfall auf der L 176 zwischen Hutzfeld und dem Hassendorfer Kreuz ums Leben gekommen sind. Am Sonnabend um 14 Uhr kamen mehr als 100 Menschen, darunter Familienangehörige, Freunde, Fußballer und Dorfbewohner an die Unfallstelle, um Anteil am Schicksal der Verunglückten zu nehmen.

Trauer an Unfallstelle 1

Mitglieder vom Motorradclub Skymessenger, zu denen die Unfallopfer eine lose Verbindung hatten, radierten mit ihren Maschinen zum Abschied schwarze Kreise auf den Asphalt. Die Feuerwehr Hutzfeld-Brackrade leitete den Verkehr während der etwa einstündigen Zusammenkunft an den Trauernden vorbei. Mehrere Holzkreuze erinnern nun an der Unfallstelle an die jungen Leute, die erst 19 und 21 Jahre alt waren und aus den Bosauer Dorfschaften Hutzfeld und Löja stammen. Viele haben Blumen niedergelegt und Grablichter aufgestellt, jemand hat einen HSV-Schal um einen Baum gebunden, im Gras liegt ein Schal des Bosauer SV, in dessen 2. Mannschaft der Ältere der beiden kickte. Fotos erinnern an die Verstorbenen.

Bereits unmittelbar nach dem Unfall hatten die Bosauer Pastorin Heike Bitterwolf und der Süseler Pastor Matthias Hieber, selbst Feuerwehrmann, die Mitglieder der Wehr Hutzfeld-Brackrade im Gerätehaus in Hutzfeld seelsorgerisch betreut, später auch die Familienangehörigen. Am Dienstagabend haben die Mitglieder der Wehr im Gerätehaus erneut die Möglichkeit zum Gespräch, erklärte Gemeindewehrführer Andreas Riemke. Dafür komme ein seelsorgerisch geschulter Feuerwehrmann. Während des Einsatzes hatte Riemke dafür gesorgt, dass Mitglieder der Ortswehr nicht ihre eigenen Kameraden aus dem Wrack schneiden mussten und für diese Aufgabe die Eutiner Wehr angefordert. Dass es sich um Angehörige der Hutzfelder Wehr gehandelt habe, sei erst nach und nach während des Einsatzes klar geworden, berichtete Riemke: „Unsere Kameraden waren bestürzt und geschockt.“ Riemke rät den Feuerwehrleuten, immer wieder über das Erlebte zu reden, um es zu verarbeiten. „Sich einzuigeln bringt nichts, da kommt nichts Gutes raus.“ Für den Gemeindewehrführer selbst ist der Unglücksfall ebenfalls eine Ausnahmesituation: „In meiner 40-jährigen Dienstzeit habe ich sowas noch nicht erlebt.“ Die Verunglückten, die er gut gekannt habe, seien voll anerkannt und integriert gewesen. Es sei tragisch, dass sie unverschuldet ums Leben gekommen seien. Er sei in Gedanken das ganze Wochenende über bei dem Unglück gewesen, berichtete Bosaus Bürgermeister Mario Schmidt. Wie ihm sei es vielen gegangen. „Das war überall Gesprächsthema“, sagte Schmidt, der zum Unglückszeitpunkt außerhalb war und erst am Abend vom Gemeindewehrführer von dem Unglück erfuhr. Er selbst habe den Unglücksort nur zehn Minuten vor dem Unfall passiert. Es sei Schicksal gewesen, dass die beiden Feuerwehrleute getötet worden seien.

Bei dem Unfall war ein VW Bus auf die Gegenfahrbahn geraten und hatte den Golf der beiden Bosauer frontal gerammt. Der Fahrer des Busses kam schwer verletzt ins Krankenhaus. Ein Sachverständiger untersucht den Unfall.

von Bernd Schröder
erstellt am 02.Mrz.2015 | 04:00 Uhr

Unfall bei Eutin: Zwei Tote und ein Schwerverletzter

vom 27. Februar 2015

Unfall VW Bus 1

Ein Kleinbus gerät am Freitag in den Gegenverkehr und kollidiert mit einem VW. Die Toten sind Mitglieder der Feuerwehr.

Hutzfeld | Schwarzer Tag für die Gemeinde Bosau: Zwei Mitglieder der Feuerwehr Hutzfeld-Brackrade sind Freitagnachmittag kurz nach 14 Uhr bei einem schweren Verkehrsunfall auf der L176, zwischen Hutzfeld und dem Hassendorfer Kreuz, ums Leben gekommen. Ihr Fahrzeug, ein älterer Golf, wurde beim Zusammenstoß mit einem VW Bus regelrecht zertrümmert, sie hatten keine Überlebenschance. Den schwer verletzten Fahrer des Kleinbusses mit Plöner Kennzeichen brachte der Rettungshubschrauber ins Krankenhaus. Der VW Bus war laut Polizei von Eutin in Richtung Hutzfeld fahrend aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten und dort mit dem Golf Kombi kollidiert.

Nachdem den Rettungskräften klar geworden war, dass es sich bei den Getöteten um Mitglieder der Bosauer Gemeindewehr handelt, übernahm die Eutiner Wehr deren Bergung. Die Unfallseelsorger Matthias Hieber und Heike Bitterwolf kümmerten sich um Familienangehörige und Feuerwehrleute. Im Einsatz waren die Wehren aus Hutzfeld-Brackrade, Hassendorf, Thürk und Bosau-Kleinneudorf. Staatsanwaltschaft Lübeck und Polizei haben die Ermittlungen aufgenommen. Ein Sachverständiger wurde mit der Fertigung eines Gutachtens beauftragt.

 

Feuerwehr Gemeinde Bosau Jahreshauptversammlung 2015

„Ich habe richtig Bock drauf“, schmunzelte Hauptfeuerwehrmann Alexander Daum aus der Ortswehr Hutzfeld-Brackrade und warb für sich um den Posten des Jugendwartes der Gemeindefeuerwehr Bosau. Der 38-Jährige, der in seiner Wehr bereits den Posten des Sicherheitsbeauftragten inne hat, gewann die Wahl denkbar knapp mit 67 zu 63 Stimmen gegen Janin Grünhof von der Ortswehr Braak-Klenzau. Der Familienvater Alexander Daum übernimmt den Posten des Jugendwartes von Rainer Ziegler, der dieses Amt von 2007 bis 2014 erfüllte und nun aus gesundheitlichen Gründen ausschied. Die in der Wahl zwar unterlegene Janin Grünhof ist bereits seit zehn Jahren in der Feuerwehr  aktiv und bleibt mit ihren 63 Stimmen dem Team der Jugendarbeit in der Gemeinde Bosau hoffentlich erhalten. Die Feuerwehrjugendlichen hatten im vergangenen Jahr sogar den 1. Platz beim Gemeindefeuerwehrfest erreicht. Solche Ergebnisse erzielt man nur in einer guten Gemeinschaft. Diese gute Gemeinschaft in der Feuerwehr hilft auch, wenn es darum geht einen schweren Schicksalsschlag zu verarbeiten. Der schwere Verkehrsunfall vor ein paar Wochen, der zwei Kameraden der Wehr Hutzfeld-Brackrade das Leben kostete, war natürlich Thema aller Grußworte der vielen Ehrengäste an dem Abend in Hutzfeld.

Ob Bürgermeister Mario Schmidt, Pastorin Heike Bitterwolf, Abgesandte von THW, Johannitern und den Wehren der umliegenden Kreise sowie von Ralf Hoffmeister von der Polizei. Alle Redner brachten ihr Mitgefühl zum Ausdruck aber auch die Erkenntnis, dass man sich kaum oder schwierig auf eine derartige Situation vorbereiten kann. „Die Bevölkerung ist der Feuerwehr zu großem Dank verpflichtet“, sagte Bürgermeister Mario Schmidt. Mit herausragendem Engagement hatten die 211 Einsatzkräfte wieder eine eindrucksvolle Leistungsbilanz aufgestellt. Die Wehren mussten zu 39 Einsätzen und 22 Einsätzen im Rahmen der nachbarschaftlichen Löschhilfe ausrücken, sagte Gemeindewehrführer Andreas Riemke in seinem Jahresbericht. Neben vier Kleinbränden und zwei Mittelbränden, zwei Verkehrsunfällen, zwei Bootseinsätzen und Türöffnungen gab es vor allem zehn Unwettereinsätze und sogar eine zu lenzende Fläche am Nachmittag des Heiligen Abends. Ein Menschenleben ist zudem durch den Einsatz der Wärmebildkamera gerettet worden. (der OHA berichtete) „Diese notwendige Anschaffung ist für alle Bürger eine gute Entscheidung gewesen“, fasste Riemke zusammen.

Mit dem Feuerwehrehrenkreuz in Silber wurde Löschmeister Tomm Kirschstein (FF Thürk) geehrt. Eine Auszeichnung für 50 Jahre Mitgliedschaft in der FF Hutzfeld-Brackrade erhielten Brandmeister Heinrich Bonkowski sowie Löschmeister Bruno Bült. Beförderungen zum Oberfeuerwehrmann bekamen Tobias und Johannes Kemkowski (FF Braak-Klenzau) und Kevin Hesse (FF Hassendorf). Zum Hauptlöschmeister zwei Sterne wurde Fabian Riemke (FF Thürk) befördert.

 

wahl FFw Jugendwart 2015

Der scheidende Jugendwart Rainer Ziegler (rechts), sein Nachfolger Alexander Daum sowie Wahlkandidatin Janin Grünhof.

Ehrungen FF Gem 2015

Ortswehrführer Peter Reddig zeichnet Bruno Bülk und Heinrich Bonkowski für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Wehr Hutzfeld-Brackrade aus. Tomm Kirschstein aus der Wehr Thürk wird von Andreas Riemke mit dem Feuerwehrehrenkreuz in Silber geehrt.
von Michael Kuhr SHZ
erstellt am 23.Mrz.2015 | 09:28 Uhr

 

Jahresbericht  Gemeindefeuerwehr Bosau 2014

Gemeindewehrführer Andreas Reimke

Am 31.12.2014 leisteten 211 Aktive Mitglieder Dienst in den 8 Ortswehren der Gemeinde Bosau. Ein leichter Rückgang von 3 Kameraden(-1,4%) im Vergleich zum 31.12.2013. Der Anteil der Frauen stieg leicht von 22 auf 24 Aktive an, das sind erfreuliche 11,37 % und liegt somit leicht über dem Wert des Kreises Ostholstein der bei 10,51% liegt. In den nächsten Jahren muss es uns gelingen den Frauenanteil in den Wehren auf 15 bis 20 % zu steigern, nur dann werden wir auch in Zukunft unsere Mitgliederzahlen stabil halten können. Das Durchschnittsalter ist leicht von 40,2 auf 40,5 Jahre gestiegen. 57 Ehrenmitglieder stärken und unterstützen unsere Wehren. Die Einsatzstatistik liefert für 2014 folgende Zahlen. Die Wehren mussten zu insgesamt 39 Einsätzen und 22 Einsätzen im Rahmen der nachbarlichen Löschhilfe ausrücken. Das sind 26 Einsätze weniger oder 40% als 2013. Sie teilen sich auf in: 4 Kleinbrände, 2 Mittelbrände, 27 Hilfeleistungseinsätze und 6 Einsätze im Vorbeugenden Brandschutz.

Am Montag, dem 03.11.2014 um 09.30 Uhr wurden die Wehren Hutzfeld-Brackrade, Hassendorf, Liensfeld-Kiekbusch, Bichel-Wöbs-Löja und Braak-Klenzau zu einem Feuer nach Hutzfeld in den Wischhofweg 9 gerufen. Feuer im 1. Obergeschoß des Wohnhauses, dort brannte ein Geschirrspüler. Die Wohnung im 1. Obergeschoß wurde zu diesem Zeitpunkt gerade renoviert. Der Geschirrspüler zu einem Reinigungsdurchgang eingeschaltet. Anwesende Handwerker bemerkten den Brandausbruch, schalteten den Strom ab und schlossen Fenster und Türen. Unter Atemschutz und mit Hilfe der Wärmebildkamera, konnten die eingesetzten Trupps in der stark verqualmten Wohnung den Brandherd lokalisieren, löschen und den Geschirrspüler aus der Küche ins Freie bringen. Durch die Umsicht der Handwerker und dem Einsatz der Wärmebildkamera konnte so schlimmeres verhindert werden.

Weitere Feuer waren 1 Schornsteinbrand in Hutzfeld im Wischhofweg Nr. 6,      1 gestohlener PKW-Anhänger in Kleinneudorf, 1 gestohlener Bierwagen im Braaker Weg zwischen Liensfeld und Braak, 1 nächtlicher Containerbrand in Thürk und 1 Flächenbrand in Brackrade. Die 27 Hilfeleistungseinsätze teilen sich auf in: 2 Verkehrsunfälle mit 3 geretteten Personen, 2 Bootseinsätze – Menschen in Not auf dem Plöner See mit 3 geretteten Personen, eine Person konnte im Bereich des Campingplatzes Ruhleben leider nur noch tot geborgen werden. Am 28.09.2014 um 19.35 Uhr wurden wir zu einem Einsatz mit dem Stichwort “Personensuche” nach einer vermissten Bosauerin gerufen. Die Feuerwehr wurde mit Einbruch der Dunkelheit alarmiert. Nach dem die DRK Hundestaffel und mehrere Trupps der Feuerwehren Bosau-Kleinneudorf und Liensfeld-Kiekbusch den Bereich um Bosau von Land absuchten, wurde das Rettungsboot zusammen mit der Wärmebildkamera eingesetzt, um den Uferbereich des Großen Plöner Sees vom Wasser aus abzusuchen. Die Frau wurde gegen 22.30 Uhr mit beiden Beinen bis zu den Knien im Wasser stehend, am Ufer im Bereich des DJO-Heimes mit Hilfe der Wärmebildkamera durch die eingesetzten Kräfte stark Unterkühlt gefunden, an Land gebracht und an den Rettungsdienst übergeben. Bis zum nächsten Morgen hätte die Bosauerin nicht überlebt. Die Anschaffung der Wärmebildkamera ist für die Feuerwehren eine Notwendige und für die Bürger und Bürgerrinnen eine gute Entscheidung gewesen, denn sie hat einer Bürgerin aus unserer Gemeinde das Leben gerettet.

2 Mal Türöffnung mit 2 gemeldeten hilflosen Personen. Eine Person wurde unverletzt in ihrer Wohnung angetroffen, sie hatte das mehrfache Klingeln nicht gehört. Beim zweiten Einsatz stellte sich nach Öffnung der Tür heraus, das sich die Person zu diesem Zeitpunkt nicht im Haus aufgehalten hat. 10 Unwettereinsätze – 7 mal wurden Bäume und Äste beseitigt, 2 mal mussten Flächen gelenzt werden und 1 mal Leitungen gespült werden. 9 Sicherheitswachen bei verschiedenen Veranstaltungen in den Ortschaften runden das Einsatzspektrum ab. Erfreulich zu Berichten ist noch, es gab keine Fehlalarmierungen. Bei zwei Alarmübungen am 15. September in Thürk und am 29. November in Löja konnte die Zusammenarbeit der Wehren untereinander und das Arbeiten an der Einsatzstelle in Einsatzabschnitten weiter verbessert und ausgebaut werden. 10 Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule und 139 Lehrgänge auf Kreisebene an der FTZ in Lensahn wurden 2014 von den Kameradinnen und Kameraden erfolgreich besucht. 22 Kameraden nahmen an der Ersten Hilfeausbildung teil.

Ich danke allen, die bereit waren, sich neben dem normalen Feuerwehrdienst in den Wehren 2014 aus- weiter- oder fortzubilden. Motivierte und gut ausgebildete Feuerwehrmitglieder sind der Grundstock für ein erfolgreiches Wirken unserer Wehren. 15 Anwärter, darunter 3 Frauen, nahmen im Frühjahr an der Truppausbildung Teil 1 auf Gemeindeebene teil. Alle Teilnehmer haben hervorragend mitgearbeitet und die Ausbildung erfolgreich abschlossen. Im Herbst nahmen dann 14 Anwärter an der Truppausbildung Teil 2 teil. Bis auf einem, der aus beruflichen Gründen nicht immer an der Ausbildung teilnehmen konnte, haben alle die geforderte Ausbildung erfolgreich abschließen können. Ich danke den Wehren und allen Ausbildern für ihre Unterstützung bei der erfolgreichen Ausbildung der neuen Kameradinnen und Kameraden. Vielen herzlichen Dank für Eure gute Unterstützung.

Seit dem 28.04.2014 verfügt die Wehr Hutzfeld-Brackrade über ein gebrauchtes Löschfahrzeug LF 16/12, das am 30.09.2014 nach umfangreichen Umbaumaßnahmen offiziell in Dienst gestellt wurde. Ich bin davon überzeugt, das Fahrzeug mit modernster Technik ausgestattet mit 1200 Liter Wasser an Bord wird in den nächsten Jahren hier in Hutzfeld gute Dienste leisten und den Brandschutz in der Gemeinde Bosau weiter stabilisieren und verbessern. Das Fahrzeug wurde durch Gerätewart Jörn Vollmann und seinen fleißigen Helfern in unzähligen Stunden um- und ausgebaut. Eine wahre Fleißaufgabe. Jörn dir und deinen Helfern danke ich für die ausgezeichnete Arbeit. Der Gemeindevertretung danke ich, für die Bereitstellung der erforderlichen finanziellen Mittel und unseren Bürgermeister Mario Schmidt für die ausgezeichnete Unterstützung. Allen Beteiligten vielen herzlichen Dank. Der Wehr Hutzfeld-Brackrade wünsche ich viel Freude mit dem Fahrzeug und allzeit eine gute und unfallfreie Fahrt. Die Nutzung von Sozialen Netzwerken erfreuen sich auch in der Feuerwehr immer größerer Beliebtheit, das Smartphone stets fest im Blick, chatten mit Freunden über Facebook und WhatsApp stehen bei uns hoch im Kurs. Aus gegebener Veranlassung sei an dieser Stelle nochmals darauf hingewiesen, dass Einsatzinterna grundsätzlich nur über die Einsatzleitung oder einer von ihr beauftragten Person weitergegeben werden dürfen. Meine eindringliche Bitte an alle Kameradinnen und Kameraden sich nicht öffentlich an solchen Einsatzkommentaren zu beteiligen und entsprechende Einsatzfotos die mit dem privaten Handy aufgenommen wurden, nicht im Netz zu veröffentlichen. Auf die Verschwiegenheitspflicht möchte ich hier nochmals besonders hinweisen. Ein Verstoß gegen dieses Recht kann nach § 203 und 353b StGB strafrechtlich geahndet werden. Liebe Kameradinnen und Kameraden für die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit und den häufigen Verzicht auf Freizeit spreche ich allen meinen aufrichtigen Dank aus.In diesen Dank schließe ich die Familienangehörigen, Ehefrauen, Ehemänner und Lebenspartner mit ein, bei denen sicherlich so mancher Frust abgeladen wurde. Der Verwaltung, dem Bürgermeister und meinem stellv. Michael Ziemann vielen Dank für die Unterstützung, der stets guten Zusammenarbeit und dem freundschaftlichem Umgang miteinander im abgelaufenem Jahr. Ich danke an dieser Stelle auch allen Fördernden Mitgliedern der einzelnen Ortswehren, die mit Ihren Beiträgen die Feuerwehren in ihren Ortschaften so ausgezeichnet unterstützen. Für das Jahr 2015 wünsche ich euch alles Gute, unfallfreie Einsätze und verbindende Kameradschaft nach unserem Leitwort „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“.

 

Hier noch einige Fotos von der Jahreshauptversammlung der Gemeindewehr Bosau

 

JHV 2015 IMG_8927

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

JHV 2015 IMG_8931  JHV 2015 IMG_8928

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

JHV 2015 IMG_8933 JHV 2015 IMG_8936

 

 

 

 

JHV 2015 IMG_8938

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jahreshauptversammlung Hassendorf

Anlässlich der am Freitag den 13. Februar 2015 stattfindenden Jahreshauptversammlung der Hassendorfer Feuerwehr würdigte der Bosauer Bürgervorsteher Herr Alfred Jeske das Engagement der Kameradinnen und Kameraden der Ortswehr. Ihre stetige Bereitschaft, für die Bürgerinnen und Bürger ihrer Gemeinde in Notfällen zu helfen, sei beispielhaft.

 Lesen Sie mehr
HAS Vorstand u Ausgezeichnete 1 web von links:        W-H. Schuhmacher, Torsten Westphal, Frank Albert, Ulrike Staemler, Sina Neyer, Luka Schmied, Mark Gutzeit, Sven Tabbert, Torge Hansen, Bürgermeister Mario Schmidt, Wehrführer Ulf Jacobsen

 

Jahreshauptversammlung Majenfelde-Quisdorf

Armin Penner, ein Feuerwehrmann aus Überzeugung, und das bleibt er auch,  nur anders. Nach 26 Jahren an der Spitze hat Armin Penner (55) das Amt des Wehrführers der Freiwilligen Feuerwehr Majenfelde-Quisdorf abgegeben. Wie vorgeschlagen  wurde der 30 Jahre alte Benjamin Blöcker zu seinem Nachfolger gewählt. Am Freitag den 06. Feruar 2015 fand im Gerätehaus der Feuerwehr die alljährliche Jahreshauptversammlung statt. Neben den Grußworten der stellvertretenden Bürgermeisterin, Frau Birgit Steingräber-Klinke und dem Gemeindevertreter Max Plieske waren zahlreiche Gäste und Freunde der Feuerwehr zu Ehren Armin Penners erschienen….

hier mehr lesen

 

Armin Penner 1 komMAQ Potrait Benjamin Blöcker

 

 

 

 

 

 

 

Jahreshauptversammlung FF Braak – Klenzau

Gruppe der Geehrten und Beförderten

Gruppe der Geehrten und Beförderten

Am Samstag den 31. Januar 2015 fand in Braak die alljährliche Jahreshauptversammlung der Wehr statt. Neben den Grußworten des stellvertretenden Bürgermeisters, Herrn Manfred Wollschläger überbrachten auch der Gemeindevertreter Max Plieske die besten Wünsche aus der Gemeinde. Nach Berichten vom Gemeindewehrführer Andreas Riemke und dem Ortswehrführer Thomas Kempkowski wurden einige Wahlen durchgeführt. Danach gab es zahlreiche Beförderungen und Ehrungen von Kameradinnen und Kameraden der Wehr. Höhepunkt des Abends war das traditionelle Abschlussessen mit leckerem, selbst hergestellten Kartoffelsalat und Würstchen. Dafür auch ein herzliches Dankeschön den fleißigen Helferinnen hinter den Kulissen. Ohne euch würde vieles nicht funktionieren.

zur Bildergalerie

 

 

Preisskat und Preisknobeln bei der Freiwilligen Feuerwehr Thürk am Samstag, den 21. Februar 2015 um 19:30 Uhr

 

Anmeldungen bei der Gemeindewehrführung:  E-Mail: gemwf@feuerwehren-bosau.de
Download  Einladung SkatKnobeln2015

 

 

Auf einer Schuhbürste wird in Liensfeld-Kiekbusch

der Eintritt in die Feuerwehr besiegelt.

Der Traum vom Schuhputzer zum Millionär wird in Amerika gelegt. In Liensfeld schafft man es als Schuhputzer immerhin ganz schnell zum Feuerwehrmann. Ungewöhnliches hat bekanntermaßen sehr oft im Dorf Liensfeld seinen Platz. So auch der Eintritt Andre Schumachers in die   Freiwillige Feuerwehr Liensfeld-Kiekbusch.

Liensfeld BürsteAuf einer Schuhbürste wird in Liensfeld-Kiekbusch der Eintritt in die Feuerwehr besiegelt.

mehr lesen

 

Feuerwehr Thürk greift nach dem fünften Stern

Eine Ankündigung von Arne Kröger, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Thürk, hatte es in sich. In der Jahresversammlung gab er am Wochenende bekannt, dass sich Thürk als erste Wehr der Gemeinde Bosau um die höchste Stufe der Leistungsbewertung des Landesfeuerwehrverbandes bewerben wolle: den fünften Stern

Geehrte Beförderte ThürkGeehrte und Beförderte: Der stellvertretende Kreisbrandmeister Thorsten Platz (rechts) mit (von links) Arne Kröger, Anika Haß-Albrecht, Udo Harder, Jana-Marie Kröger, Marcel Riemke, Andreas Riemke, Christian Urban und Bernd Krützfeldt.

mehr lesen

 

 

Feuerwehrfreundschaft

In diesem Jahr feierte die Kameradschaft der Freiwilligen Feuerwehren aus Liensfeld-Kiekbusch und Roydorf (Niedersachsen) mit Stolz ihr 40-jähriges Bestehen. Der erste Kontakt fand am 23. Januar 1974 statt, als der von Roydorf nach Liensfeld verzogene junge Feuerwehrmann Henning Wülfken seinen Polterabend mit seiner zukünftigen und heutigen Frau Hanna in Roydorf feierte und dazu auch seine neuen Kameraden aus Liensfeld eingeladen hatte. Eine Wette auf dem Polterabend

Männer der ersten StundeDie „Männer der ersten Stunde“ zusammen mit den heutigen Wehrführern und einer Flasche „Luhe-Wasser“: (von links) Gerhard Belger (Roydorf), Altwehrführer Heinrich Riedel (Roydorf), Henning Wülfken, Altwehrführer „Kalle“ Mielke, Wehrführer Thomas Ehlers, Siegfried Minks und Wehrführer Günter Tödter (Roydorf).

mehr lesen

 

 

 

Wehr Braak-Klenzau gibt Tipps für Umgang mit Weihnachtskerzen

Wenn es brennt sind die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Braak-Klenzau stets zur Stelle. Da sie sich aber zu Weihnachten  ungerne von ihren Familien verabschieden, um zu Wohnungsbränden auszurücken, hier einige Tipps zur Brandverhütung.

Falls ein Brand durch Kerzen oder Lichterketten entsteht, müssen alle Personen nach erfolglosem Löschversuch den Raum verlassen, die Türen schließen und umgehend die Feuerwehr unter der Rufnummer 112 alarmieren. Kerzen sollen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen, wie Gardinen, Geschenkpapier oder in starker Zugluft angesteckt werden. Vor allem sollten Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen, so der Wehrführer Thomas Kemkowski. Auch sollte immer ein Eimer Wasser oder ein Feuerlöscher in der Nähe des Baumes stehen.

Nicht nur zur Weihnachtszeit gilt, Rauchmelder verringern das Risiko eines unbemerkten Brandes.

Thomas Kemkowski_web 1 komprWehrführer Thomas Kemkowski

Montag, 3. November 2014 – Feueralarm in Hutzfeld

Ein brennender Geschiirspüler in einer Wohnung im Wischofweg löste Montagvormittag einen Großeinsatz der Wehren der Gemeinde Bosau aus. Fünf Wehren mit fast 50 Einsatzkräften rückten aus um den Brand zu bekämpfen.

unten lesen Sie mehr

OHA vom 04.11.2014 von Helmut Schröder

OHA vom 04.11.2014
von Helmut Schröder

125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Boostedt

Am 07. September feiert die Freiwillige Feuerwehr Boostedt das 125 jährige Jubiläum mit einem Frühschoppen. Sie dürfen sich die Einladung gerne als PDF herunterladen

Einladung FF Boostedt

Feuerwehr – Oldtimer Trecker Treff 2014

Am Samstag, den 12. Juli 2014 fand zum wiederholten Male der beliebte Feuerwehr – Oldtimer Treff statt. Bei gutem Wetter und erträglichen 21° Wärme besuchten zahlreiche Menschen die Schau. Die Veranstalter vermittelten den Besucherinnen und Besuchern viele interessante Informationen über den Fahrzeugbestand. Die Feuerwehr Liensfeld- Kiekbusch präsentierte sich mit einer alten Handpumpe um einen Brand zu löschen. Dabei trugen sie ebenfalls historische Kleidung. Auch das Schlauchmaterial entsprach der historischen Handpumpe. Damit das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen sollte, befanden sich auf dem Festgelände diverse Imbiss – und Getränkestände.

Die Bildergalerie finden sie hier

Feuer zwischen Liensfeld und Braak

Am Samstag, den 28. Juni 2014 gegen 4:22 Uhr wurden die Ortswehren Liensfeld und Braak zu einem Einsatz alarmiert. Zwischen Braak und Liensfeld brannte ein “Bierverkaufsanhänger”. Dies ist nun der dritte “Anhänger”- Brand. Die zuvor entwendeten Anhänger wurden innerhalb unserer Gemeinde an abgelegenen Orten abgestellt und angezündet. Brandstiftung wird daher nicht ausgeschlossen. Die Polizei (Telefon 04527 510 oder jede andere Dienststelle) nimmt sachdienliche Informationen jederzeit entgegen.

 

Wichtige Termine und Hinweise für die Wehren

hier mehr

 

 

Das Gemeindefeuerwehrfest 2014 der Bosauer Feuerwehren

Großer Auftritt für die Jugendwehr

Bei den Wettbewerben musste sich Vorjahressieger Thürk dem Nachwuchs geschlagen geben, wenn auch äußerst knapp.

Keine Chance hatte die Feuerwehr Bosau-Kleinneudorf gegen die Jugendfeuerwehr Bosau (im Hintergrund): Der Nachwuchs war beim Aufbau einer Löschwasserversorgung deutlich schneller. Tosender Applaus bei der Siegerehrung war der Lohn: Die Bosauer Jugendwehr hatte beim Schnelligkeitswettbewerb auf dem Gemeindefeuerwehrfest in Wöbs ihren großen Auftritt.

    mehr lesen  von Bernd Schröder OHA

 

Weitere Informationen und Bilder finden Sie bei der Freiwilligen Feuerwehr Bichel-Wöbs-Löja.

Neue „Mode“ – Gefährliche Suizide

 

Warnhinweis – Gefahr durch neue Suizidmethode für Einsatzkräfte

Die Bundespolizeidirektion Stuttgart warnte vor Selbstmord mit Schwefelwasserstoffgas und anderen für Rettungskräfte und Unbeteiligte gefährlichen, giftigen Stoffen.

Selbstmorde mit Hilfe von Reinigungs-, Kosmetik- und Pflanzenschutzmitteln sind neuere Methoden, die laut Veröffentlichungen aus Japan, den USA und Großbritannien immer mehr in Mode kommen. Interpol gab eine Warnmeldung heraus, da Beschreibungen dieser Selbstmordmethode und Informationen dazu mehrfach im Internet auftauchen. Eine Methode, die des Öfteren beschrieben und scheinbar immer häufiger angewendet wird, ist die Verwendung von säure- oder schwefelhaltigen Haushaltschemikalien zur Produktion des tödlichen Gases Dihydrogensulfid/Schwefelwasserstoff (H2S). Diese neue Art des Selbstmordes ging von Japan aus, wo mindestens 500 Menschen – Männer, Frauen und Kinder – in der ersten Hälfte des Jahres 2008 auf diese Art zu Tode kamen. Selbstmorde dieser Art geschehen immer in geschlossenen Räumlichkeiten wie Fahrzeugen, Schränken, kleinen Räumen etc. Das Opfer mischt die zu verwendenden Chemikalien selbst in einem offenen Behältnis, z. B. Eimer an. Ist die korrekte Mischung entstanden, wird Schwefelwasserstoff freigesetzt. In einigen Fällen wurden von den Opfern Warnhinweise aufgestellt, um die Ersteingreifkräfte vor der Gefahr zur warnen. Ebenso wurden durch die Opfer oft die Fenster und Lüftungsöffnungen von Fahrzeugen mit Klebeband verklebt, um ein Entweichen des entstehenden Gases zu verhindern.

Mitte September gab es einen Suizid mit Schwefelwasserstoff am Kaarster See (NRW). Die Person wurde leblos in ihrem Pkw gefunden. Sie war blau angelaufen und augenscheinlich tot. Im Verlauf des Einsatzes wurde der Bereich um den Pkw weiträumig abgesperrt (30 m Radius). Die Feuerwehr öffnete in Schutzanzügen das Auto. Der beißende Schwefelgeruch war weithin riechbar. Die persönlichen Gegenstände des Suizidenten wurden luftdicht und nur unter zur Hilfenahme von Schutzanzügen durch die Feuerwehr verpackt und von einem Gefahrguttransporteur übernommen. Die Leiche des Suizidenten musste einige Stunden ausgasen, bevor sie luftdicht verpackt werden konnte. Alle Ritzen am Pkw waren mit Panzerband abgedichtet, damit nichts von dem Giftgas nach Außen dringen konnte. Der Einsatz selber dauerte mehrere Stunden. Von der Feuerwehr wurden Messungen zum Schwefelwasserstoffgehalt in der Luft des Pkw gemacht. Die Polizisten hatten anscheinend eine Armee von Schutzengeln, denn es wurde festgestellt, dass, wenn sie die Türe des Pkw geöffnet hätten, sie sofort bewusstlos geworden wären. Da Schwefelwasserstoff schwerer als Luft ist und sich am Boden sammelt, wären die Polizisten innerhalb von ein bis zwei Minuten verstorben. Weiterhin ist das Gas so explosiv, dass der kleinste Funke beim Versuch des Öffnens der Türe ausgereicht hätte, um den Wagen und damit wohl auch die eingesetzten Beamten in die Luft zu sprengen.

Suizid im Badezimmer Eine weitere Suizidmethode durch Vergiftung mit Kohlenstoffmonoxid (CO) kann ebenfalls zu einer erheblichen Gefährdung von Einsatzkräften und weiteren Personen wie Nachbarn führen. Wie verschiedene Berufsfeuerwehren aus mehreren Bundesländern berichten, sind bereits mehrere ähnliche Fälle der in Asien weit verbreiteten Methode bundesweit aufgetreten. Von einem Fall berichtete die Feuerwehr Münster. Im Mai dieses Jahres waren die Einsatzkräfte zum Suizid eines jungen Mannes gerufen worden, der jedoch ein Warnschreiben hinterlassen hatte. Der Mann hatte im Badezimmer seiner Wohnung die Innentür rundum mit Klebeband abgedichtet und das Fenster fest verschlossen. Daraufhin entzündete er auf einem Grill Holzkohle. Durch die langsam vor sich hin glühende Holzkohle entwickelte sich nach und nach immer mehr Kohlenstoffmonoxid, das aufgrund der Abdichtungen nicht aus dem Raum entweichen konnte. Von außen waren weder Brandrauch noch Gasgeruch feststellbar.

Die Polizei- und Feuerwehrkräfte fanden zum Glück zunächst das Warnschreiben des jungen Mannes und konnten sich deshalb auf die Situation einstellen. Die Raumluft im Bad war bereits zu 43 % mit dem geruchlosen, hochgiftigen Kohlenstoffmonoxid angereichert. Nach der Öffnung der Badtür verteilte sich das Gas im Wohnhaus, wobei selbst in angrenzenden Räumen noch eine Konzentration von 20 Vol.-% gemessen wurde. Da bei dieser Suizidmethode typische äußerliche Warnhinweise wie Brandrauch, Gasgeruch o. ä. in der Regel fehlen, können sich die Einsatzkräfte sehr schnell in eine lebensgefährliche Situation bringen, wenn nicht geeignete Schutzmaßnahmen (umluftunabhängiger Atemschutz, Tragen von geeigneten Schutzanzüge usw.) getroffen werden.

Kohlenstoffmonoxid ist hochgiftig. Bereits bei einer Konzentration von zwei bis fünf Volumenprozent sind ernsthafte körperliche Ausfallerscheinungen möglich. Außerdem ist vor der Türöffnung zu beachten, dass entweder eine Gasausbreitung in andere Gebäudebereiche wirkungsvoll verhindert wird (etwa durch Überdruckbelüftung) oder dass die angrenzenden Bereiche zuvor evakuiert worden sind, um eine Gefährdung weiterer Personen ausschließen zu können.Bei allen Einsätzen dieser Art ist daher höchste Sensibilität geboten. Wenn etwas Merkwürdiges auffällt, sollte diese Information unbedingt ernst genommen und unverzüglich dem Einsatzleiter gemeldet werden.

  Zu beachten: Auf folgende Besonderheiten ist beim Auffinden von Personen bzw. beim Verdacht auf Suizid zu achten: + das Opfer erscheint bewusstlos und nicht ansprechbar, + Klebeband an Fenstern, Türen und/oder den Belüftungsöffnungen, + Abschiedsbrief, + Warnhinweis für die Rettungskräfte (siehe Abbildung), + offene Eimer, Töpfe oder Plastikbehälter mit Chemikalien, + leere Chemikalienbehälter im oder neben einem Fahrzeug (siehe Abbildung), + Geruch nach faulen Eiern/Klärgas     Quellen: Polizei NRW, Böblingen, den 17.10.2011, Monika Glowig, PHK’in A. Blasczyk