kein Risiko zu Sylvester


Wir sind schnell – auch im Feiern! Weihnachten ist schon wieder vorbei! Das nächste Ereignis ist Silvester, der Jahreswechsel, den wir auf ganz verschiedene Weise begehen: laut, lärmend, beschwingt, besinnlich. Silvester in seiner heutigen Form hat laut Expertenmeinung wenig mit alten Bräuchen zu tun. Feste Regeln und Rituale spielten kaum eine Rolle, Spaß und Feiern stehen im Vordergrund. Nicht nur die Feuerwehr auch die Polizei und die Verbraucherschützer raten zum vorsichtigen Umgang mit dem Silvesterfeuerwerk. Die Verbraucherzentralen regen sogar an, völlig auf Raketen und Kracher zu verzichten. Denn Knaller belasteten nicht nur die Umwelt, sondern verursachten auch gesundheitsschädigenden Lärm. Zudem würden jedes Jahr zahlreiche Menschen bei Unfällen mit Feuerwerkskörpern verletzt und einige sogar getötet. Die Umweltbelastung des Lärms, den Feuerwerk und Knallerei verursachen, wird häufig unterschätzt. Sie können zu Gehörschäden führen, aber auch Kreislaufstörungen, Bluthochdruck sowie Magen- und Darmprobleme auslösen. Vor allem Kleinkinder, ältere und kranke Menschen sowie Haustiere sollten während des Feuerwerks beaufsichtigt werden. Sie leiden – wie die Tiere in der Natur – besonders unter dem Silvesterlärm.

Um Unfälle beim Silvesterfeuerwerk zu vermeiden, muss unbedingt auf selbst gebastelte Feuerwerkskörper verzichtet werden. Besonders gefährlich sind auch Knaller und Raketen, die illegal gehandelt würden oder aus militärischen Beständen stammen.

Zum Feuerwerk:

  • Feuerwerks- und Knallkörper nur im Freien abbrennen.
    Mit wenigen Ausnahmen ist eine Verwendung in geschlossenen Räumen verboten.
  • Gebrauchsanweisung vor allem auch bei Raketen unbedingt sorgfältig beachten
  • Nicht auf Menschen oder Tiere richten
  • Feuerwerkskörper nicht in oder auf Häuser, insbesondere nicht durch Fenster und andere Öffnungen in geschlossene Räume werfen.
  • Großen Sicherheitsabstand insbesondere zu Schuppen, Scheunen, Ställen und zu Strohmieten, Lagertanks mit brennbaren Flüssigkeiten, Gasen usw. halten
  • Fenster während der Knallerei schließen.
  • Nicht unter oder auf stehende oder fahrende Fahrzeuge werfen
  • Auf “Blindgänger” besonders achten
  • Nicht gezündete Feuerwerkskörper niemals nachzünden.
  • Glühende Reste ablöschen und sicher beseitigen
  • Feuerwerkskörper und Raketen sind Sprengstoff und dürfen an Jugendliche
    unter 18 Jahren nicht abgegeben werden.
  • Kinder und Jugendliche nur ungefährliche Artikel abbrennen lassen und dabei ständig beaufsichtigen
  • Auf keinen Fall Feuerwerkskörper selber herstellen
  • Feuerwehrskörper so aufbewahren, dass keine Selbstentzündung möglich ist.

Falls doch etwas “schief geht” dann schnell ihre Freiwillige Feuerwehr Bosau unter Tel. 112 anrufen

Mehr Informationen im Video

Gefährliche Silvesterböller